Nach der sog. "Möbeltypologie" und dem "Thesaurus zu Ackerbaugeräten ..." ist jetzt auch die sog. "Grobsystematik" bei museum-digital online für jeden nutzbar gemacht worden. Wie die anderen Vokabulare kann auch diese über die rechte Spalte der Startseite von museum-digital.de aufgerufen werden (oder: hier). ... Die "Grobsystematik" mit dem Untertitel ""EDV-gestützte Bestandserschließung in kleinen und mittleren Museen" teilt auf oberster Ebene die ca. 9000 enthaltenen Begriffe (Konzepte) in 62 separate Sachgruppen (Themen) - eine etwas andere Navigation war daher nötig.
Thursday, 3. January 2013
Normdaten: "Grobsystematik" online verwendbar
Saturday, 22. December 2012
Normdaten bei museum-digital
Der neuer Menupunkt "Vokabulare" erläutert, wie bei museum-digital mit Normdaten umgegangen wird. Insbesondere in Zeiten von "Linked Data" und "Sematic Web" ist es wichtig die vorhandenen Objektinformationen mit Begriffen aus kontrollierten und allgemein zugänglichen Vokabularien zu verknüpfen und diese Verknüpfungen bei der Weitergabe der Informationen an Portale (Fachportale, europeana, ddb, ...) zu berücksichtigen. Viele in Museen verwendete Vokabularien stehen jedoch noch nicht in geeigneter Form zur Verfügung! Für die Verwendung innerhalb von museum-digital (Inventarisierung und Suchfunktion) - und zugleich als allgemein nutzbare Referenz im Web - werden, wo nötig, solche Vokabularien jetzt bei museum-digital in leicht referenzierbarer Form publiziert.
Den Anfang macht die, wenig umfangreiche, sogenannte "Möbeltypologie" (ursprünglich herausgegeben vom Westfälischen Museumsamt und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen Bayerns). Ausgangspunkt ist die überarbeitete Fassung, die bei www.museumsvokabular.de als PDF und als zusammengefasste XML-Datei verfügbar ist (unter Creative Commons-Lizenz). Museum-Digital ergänzt dieses Angebot durch eine navigierbare HTML-Darstellung in der jeder Begriff (Konzept) eine eigene offene URL erhält (hier). Die über eine Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellte und auf den Seiten jeweils abrufbare SKOS-Datei ermöglicht die leichte Einbindung der Möbeltypologie in "Semantic Web"-Projekte - und eben auch in museum-digital selbst. Die Begriffe (Konzepte) der Möbeltypologie sind bereits weitgehend mit den passenden Konzepten bei museum-digital verlinkt (hier).
Monday, 17. December 2012
Library of Congress Subject Headings - 1000 sind "gemappt"
Das "mapping" der Schlagworte von museum-digital schreitet voran. Jetzt sind schon für 1.000 Schlagworte aus museum-digital die Entsprechungen im Schlagwortkatalog der Library of Congress gefunden worden. Es zeigt sich, dass es für viele Begriffe der deutschen Sprache keine wirkliche 1:1 Entsprechung im (us-amerikanischen) Englisch gibt und dass es oft überhaupt nicht einfach ist den wirklich passenden unter den Begriffen des fremdsprachigen Kataloges zu finden.
Schon wenn sich zwei Personen auf Deutsch unterhalten kommt es häufig zu Mißverständnissen, weil Begriffe verschieden verstanden werden - im mehrsprachigen Kontext ist die Gefahr von Fehlinterpretationen um einiges größer! Soweit die bisherigen Erfahrungen ...
Monday, 10. December 2012
Library of Congress Subject Headings - die ersten 500 sind "gemappt"
Bei museum-digital wird zur Zeit an der Anreicherung kontrollierter Begriffe gearbeitet. Personen-, Zeit- und Ortsangaben werden mit sogenannten Normdaten verknüpft - ebenso die knapp 8000 Schlagworte. Die Schlagworte werden nach und nach mit der Gemeinsamen Normdatei der Bibliotheken (GND) und anderen Fachspezifischen Normvokabularen (wie z.B. mindat.org) verknüpft und zudem mit einer Erklärung und - wo möglich - mit einem Link zum passenden Wikipedia-Eintrag versehen. Zudem werden die Begriffe in eine streng polyhierarchische Ordnung gebracht und nach den üblichen Thesaurusregeln miteinander in Beziehung gesetzt. Sie stehen überdies jederzeit im SKOS- und JSON-Format zur Verfügung.
Die Verknüpfung mit Normvokabular macht natürlich auch beim Überspringen von Sprachgrenzen sehr viel Sinn. Die ersten 500 Begriffe aus dem museum-digital-Schlagwortkatalog wurden jetzt mit den entsprechenden Begriffen aus den "Library of Congress Subject Headings" und dem "Thesaurus of Graphic Materials" - den weltweit wohl bedeutendsten Begriffsverzeichnissen - verknüpft. Damit werden Objektinformationen, welche Museen aus museum-digital heraus an Portale geben um vieles wertvoller - vorausgesetzt, die Portale können mit diesen "Linked Data" etwas anfangen
Monday, 26. November 2012
museum-digital "spricht" Faust
Nach einer Erweiterung der Importfunktionalitäten ist es nun möglich Daten aus der Software "Faust" per Knopfdruck bei museum-digital einzulesen. Entwickelt wurde die Erweiterung mit Objekten aus dem TECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim (Ergebnis hier). Damit ist die Zahl der Museums-Inventarisierungs-Programme, welche für museum-digital direkt zu importieren sind, weiter gewachsen. Bisher war es schon möglich Objektdaten aus adlib, museumplus und primus ohne Aufwand zu importieren. Die Import-Routine wurde zudem weiter vereinfacht damit jede Form von XML und CSV-Dateien importiert werden kann - was (weil nicht standardisiert) mit einem geringen Mehraufwand machbar ist.
Saturday, 27. October 2012
LIDO I
Eine kleine technische Weiterentwicklung macht es möglich: Ab sofort kann jedes Museum bei museum-digital seine Objektinformationen jederzeit im internationalen LIDO-Standard-Austauschformat exportieren. Dies ermöglicht die direkte Teilnahme an Portalen und Portalprojekten aller Art. Auf der anderen Seite wurde der automatische Import von Objektinformationen wesentlich verbessert. Es ist also möglich,
- die im Museum vorhandenen Informationen automatisch in museum-digital hinein zu importieren,
- sie dort automatisch anreichern zu lassen (mit z.B. Geo-Koordinaten für Orte und Personen-Nummern in der GND (früher PND)),
- die Informationen - wenn nötig - publikationsgerecht zu überarbeiten und
- sie schließlich an Portale weiterzugeben.
Natürlich kann jedes Museum auch weiterhin die bei museum-digital gespeicherten Objektinformationen in die eigene Webseite einbinden.
(LIDO steht für "Lightweight Information Describing Objects", mehr dazu (in Englisch) unter www.lido-schema.org)
Tuesday, 26. June 2012
Deutsches Schuhmuseum Hauenstein: Objekte mit museum-digital auf Museumswebseite
Monday, 18. June 2012
Museum Pankow - Neue Ausstellung mit museum-digital verknüpft
Gestern wurde im Museum Pankow eine neue Sonderausstellung eröffnet. Die Ausstellung trägt den Titel "Dinge des Lebens - Objekte aus den Sammlungen Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee", sie läuft bis zum 7. April 2013. Gezeigt werden Dinge, die schlaglichtartig die Geschichte des heutigen Großbezirks und seiner Teile beleuchten. Das Museum Pankow hat museum-digital in die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung eingebunden. Bereits das Plakat zur Ausstellung enthält einen QR-Code, welcher auf die Seiten des Museums bei museum-digital:berlin führt. Etliche der ausgestellten Objekte sind mit einem ebensolchen Code versehen - wer mit einem Smartphone durch die Ausstellung geht, kann sich auf diese Weise direkt die entsprechenden Objektinformationen von museum-digital:berlin holen.
Die Beschriftungen der einzelnen ausgestellten Objekte bestehen - auch aus Platzgründen - ausschließlich aus einer Nummer. Auf vier Terminals läuft eine Offline-Version von museum-digital - reduziert auf das Museum Pankow und die ausgestellten Objekte. Wählt ein Besucher hier die entsprechende Nummer so erhält er die zum jeweiligen Objekt erfassten zum Teil sehr ausführlichen Hintergrundinformationen und Querverweise auf andere Objekte. Die Informationen sind jeweils identisch mit jenen der Online-Version. Eine Vor- oder Nachbereitung des Ausstellungsbesuches ist auf diese Weise leicht möglich.
Es wurde sehr darauf geachtet, ein leicht zu bedienendes und zu verstehendes Objekt-Informationssystem zu entwickeln. Das scheint geklappt zu haben - die Besucher der Ausstellungseröffnung jedenfalls sind sofort und ohne weitere Erläuterungen damit zurecht gekommen.
Noch ein Wort zu den QR-Codes: Es hat sich gezeigt, dass die Lesbarkeit der QR-Codes vor allem von den Lichtverhältnissen und der Abbildungsgröße des Codes abhängt. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollten die Codes größer sein. Dies führt an einigen Stellen dazu, dass die Codes größer sein müssten als die Objekte! Weil aber die Objekte und nicht die Codes im Zentrum der Ausstellung stehen wurde in diesen Fällen auf das Anbringen der Codes verzichtet.
Friday, 13. April 2012
Auch Fahrzeugmuseum Glöthe zeigt jetzt Objekte aus museum-digital auf eigener Seite
Wednesday, 4. April 2012
Schloss Wernigerode, Objekte aus museum-digital auf Museumsseite
Jetzt nutzt auch das Museum Schloss Wernigerode die Möglichkeit seine eigenen Objekte, die bei museum-digital veröffentlicht sind, automatisch auf der hauseigenen Internetseite zu zeigen. Seit wenigen Tagen ist unter www.schloss-wernigerode.de in der linken Spalte (Sektion: "Schloß") der Menupunkt "Sammlungen" zu finden. Klickt man hierauf, so erscheinen die Objekte aus museum-digital (Direktlink). Die hier gewählte Einbindung über "iframe" ist besonders leicht zu realisieren.
Tuesday, 6. March 2012
Objektangaben aus "Primus" können jetzt direkt importiert werden
Friday, 17. February 2012
Kreismuseum Bitterfeld: Objekte aus museum-digital auf eigener Seite
Thursday, 12. January 2012
Neue Sektion bei museum-digital: Themen

Bei museum-digital wurde eine neue Sektion eingerichtet: "Themen". Zwei erste Themen sind bereits online: "Archäologie der anhaltischen Fürsten" und "Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert", ein drittes Thema ist in Vorbereitung. Die Idee für diese Sektion stammt aus der Arbeit der AG Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt. Vielfach wird die Bedeutung von Museumsobjekten erst durch eine Kontextualisierung, durch eine Darstellung von Zusammenhängen, sichtbar und verstehbar. Mit dem Bereich "Themen" können die an museum-digital beteiligten Museen jetzt leicht solche Zusammenhänge sichtbar machen. Jedes Museumsobjekt kann selbstverständlich aus unendlich vielen Blickwinkeln betrachtet werden und in unzählbar viele Kontexte eingebunden sein. Entsprechend ist es möglich, fast alles zu einem Thema zu machen. Die bei museum-digital erzeugten Themendarstellungen lassen sich in die verschiedenen Versionen der Software einbinden, sie können aber auch in andere Webseiten eingebunden werden oder als eigene Webseite (Portal) publiziert werden.
Sunday, 18. December 2011
museum-digital und Händelhaus. Praxisbericht erschienen
Die neueste Ausgabe der Fachzeitschrift "Forum Musikbibliothek - Beiträge und Informationen aus der musikbibliothekarischen Praxis" (32. Jahrgang, 2011/3, Seite 240-247) enthält einen Praxisbericht über die Digitalisierung und Veröffentlichung wertvoller Notendrucke der Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale. Der Bericht trägt den Titel "Die digitale Sammlung früher Händel-Notendrucke der Stiftung Händel-Haus und ihre Internetpräsentation über die Museumsplattform Museum-digital". Der Artikel berichtet in Abschnitten über: 1. Die Sammlung, 2. Erstellung der Digitalisate, 3. Technik: Museum-digital, 4. Import nach Museum-digital und Metadaten, 5. Perspektiven und Fazit. Leider ist der Bericht nicht online verfügbar. Die Notendrucke sind auf den Seiten des Händel-Hauses und bei museum-digital zu finden.
Saturday, 2. July 2011
museum-digital goes QR







